Stadthalle Braunschweig

Quo vadis?

Die im Jahre 1965 eröffnete und im Jahr 2009 letztmalig modernisierte Stadthalle Braunschweig muss energetisch, baulich sowie technisch und optisch generalsaniert werden. Um die Stadthalle künftig (noch) stärker für Tagungen und Kongresse im Markt zu positionieren und die Attraktivität des Angebotes des Hauses steigern zu können, sind zudem bauliche Anpassungen sowie Ergänzungen und Erweiterungen des bestehenden Raumprogramms und der Ausstattung erforderlich.

Zur Umsetzung der Generalsanierung hat die Stadt Braunschweig in den letzten Jahren mehrere Anläufe unternommen, um einen qualifizierten und leistungsstarken Partner für die Bau-, Finanzierungs- sowie auch die Betriebs- und Instandhaltungsleistungen zu finden. Das letzte Verfahren musste nun Ende 2021 aufgehoben werden, da der einzig verbliebene Bieter vorzeitig aus dem Verfahren ausgestiegen ist. Die Stadt Braunschweig muss nun alternative Realisierungsmodelle zur Umsetzung der erforderlichen Generalsanierung der Stadthalle prüfen.

Im Rahmen einer Entwicklungsstudie hat BEVENUE 2017/2018 die Grundlagen für einen Ausbau und die Erweiterung der Kapazitäten der Stadthalle Braunschweig erarbeitet und konkrete Handlungsempfehlungen in Bezug auf bauliche und ausstattungsbezogene Maßnahmen ausgesprochen. Ausgehend vom Nutzungsprofil und Raumprogramm der Stadthalle Braunschweig sowie unter Berücksichtigung genereller Marktentwicklungen und branchenweit diskutierter Zukunftstrends im Tagungs- und Kongresswesen wurde dabei zunächst das künftige Nutzungsprofil ermittelt und zusammengefasst. Anschließend wurden darauf aufsetzend Annahmen zu künftigen Raumanforderungen, Raumbedarfen, funktionale Beziehungen zueinander und Ausstattungsmerkmalen herausgearbeitet und Vorschläge für räumliche Veränderungen und Ergänzungen formuliert.

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